Neuigkeiten bei Cobots in KW 51

Neuigkeiten bei Cobots in KW 51

ABB zeigt weiteren Cobot namens IRB14100, Fanuc verkauft 500.000 Roboter und ein neuer IFR-Präsident wurde gewählt.

 

ABB zeigt Cobot IRB14100 auf iRex-Messe

Neben der großen Enthüllung des einarmigen Yumi wurde auf der iRex auch der neue Cobot IRB14100 gezeigt. Dieser Cobot basiert auf der Entwicklung des Unternehmens Gomtec, welches im Jahr 2015 von ABB aufgekauft wurde. Auf der Fachmesse in Tokio wurde der kollaborierende Roboter mit einer Greifapplikation und einem kleinen „Parkour“ (um das Teachen zu demonstrieren) gezeigt. Bis jetzt gibt es noch keine offiziellen technischen Informationen über den IRB14100 und Anfragen an die Kommunikationsabteilung von ABB Robotics blieben unbeantwortet. Einzig eine Erwähnung in einem Nachbericht über die iRex hat es gegeben. Auf Fotos erscheint der Cobot IRB14100 baugleich mit dem damaligen Roboter von Gomtec.


Nur die Farbe hat sich von tiefschwarz zu ABB-weiß verändert. Der IRB14100 wurde schon vor zwei Jahren in einem Video – auf dem offiziellen YouTube-Kanal von ABB Robotics – als der neue Yumi angepriesen, wobei dieses Video kurz vor der iRex gelöscht wurde. Für ABB wäre die schnelle  Markteinführung von Bedeutung, da dieser Cobot  – wenn wirklich baugleich mit dem damaligen Gomtec Produkt – mit einer Nutzlast von 4 kg, 8 kg und 12 kg arbeiten könnte. Des Weiteren hätte der IRB14100 im Gegensatz zu der Yumi-Serie (559 mm) eine größere Reichweite (von 600 mm bis 1200 mm) und höhere Schutzart (IP30 zu IP59).

 

Fanuc verkauft 500.000 Roboter

Seit Beginn ihrer Produktion im Jahr 1977 hat Fanuc 500.000 Roboter hergestellt. Den neuen Rekord teilte das japanische Unternehmen vor Kurzem auf der iRex mit. Schon vor dieser neuen Bestmarke war Fanuc der größte Robotikhersteller. Danach folgt Yaskawa mit 380.000 Einheiten und ABB mit 300.000 Einheiten. Auf Basis der von den Herstellern herausgegebenen Daten, haben die Top 10 der Robotikunternehmen bis 2017 fast 1,7 Millionen Industrieroboter produziert. Diese Summe ist um einiges niedriger als die vom Branchenverband IFR herausgegebene Anzahl von 1,8 Millionen Einheiten an „Operational Stock“ (Roboter, die in Betrieb sind). Schon im Jahr 2014 bezifferte der IFR den Gesamtabsatz im Bereich der Industrieroboter auf 2,65 Millionen Einheiten. Seit dem wurde diese Zahl nicht mehr in dem jährlichen Bericht „World Robotics Report“ erwähnt. Addiert man die jährlichen Absatzzahlen seit der letzten Erwähnung dazu, müssten laut IFR 3,196 Millionen Roboter bis zum Jahr 2016 verkauft worden sein.

 

Neuer Präsident des IFR gewählt

Nach zwei Jahren wechselt der Vorsitz des Branchenverbands IFR von Joe Gemma, CEO von Kuka America, zu Junji J. Tsuda, CEO von Yaskawa. Neuer stellvertretender Präsident istSteven Wyatt, Senior Vice President für Marketing und Sales bei ABB.  

 

Niklas Wirth

Wenn Sie Fragen über Cobots haben, können Sie mich gerne kontaktieren. Ich helfe Ihnen gerne bei kollaborierenden Robotern und MRK-Systemen.

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