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Neuigkeiten bei Cobots in KW 15/2018

Neuigkeiten bei Cobots in KW 15/2018

Neuer Bosch APAS nun auf Kuka-Basis, Fujitsu setzt Cobots von Kuka für Mainboard-Tests ein, KIT stellt multimodalen Sensor vor, Sami Haddadin leitet neues Forschungszentrum.

 

Neuer Bosch APAS auf Hannover Messe

Auf der Hannover Messe in zwei Wochen stellt Bosch nun den neuen APAS vor. Dieser ist nun nicht mehr auf Fanuc-Basis sondern Kuka-Basis. Höchstwahrscheinlich ist die Basis Kuka’s bewerter KR Agilus, der auch schon von anderen Hersteller MRK-tauglich umgebaut wurde.

Neuer Bosch APAS wird auf HMI vorgestellt
Neuer Bosch APAS wird auf HMI vorgestellt

Damit öffnet sich für den APAS und Bosch neue Möglichkeiten, da nun alle Kuka-Anwender diesen in ihrer Fabrik einsetzen können. Für die Integratoren ist es ebenfalls eine positive Entwicklung. Des weiteren ist der APAS nun ein Teil von Bosch Rexroth und nicht mehr bei Robert Bosch angesiedelt.

 

Cobots testen Fujitsu-Mainboards

Der japanische Hersteller Fujitsu setzt für sein Mainboard-Testing bzw. die Ausrichtung der Mainboards zur Qualitätskontrolle nun ein Cobot von Kuka ein. Die Entwicklung entstand im Laufe einer Kooperation von Fujitsu und Kuka im Technologiezentrum Augsburg (TZA) und bald sollen weitere Cobots in die Produktion integriert werden, um die Mitarbeiter in ihren Tätigkeiten zu unterstützen.

 

KIT zeigt multimodalen Nährungssensor auf HMI

Das Karlsruher Institut für Technologie zeigt auf der Hannover Messe einen multimodalen Nährungssensor, der neben Druck auch die Annäherung von Objekten erkennt – selbst wenn die Kamera verdeckt oder durch schlechte Lichtverhältnisse beeinträchtigt ist. Diese multimodalen Sensoren sollen letztlich zu einer Roboterhaut weiterentwickelt werden, so wie es Bosch schon beim APAS anbietet.

 

Neues TUM-Forschungszentrum unter Leitung von Sami Haddadin

Der Gründer von Franka Emika und Professor an der Technischen Universität München ist seit 1. April 2018 Leiter des neuen Forschungszentrums für künstliche Intelligenz und Robotik. Haddadin will mit diesem Zentrum die Integration von (kollaborierender) Robotik in der schulischen Bildung bzw. beruflichen Ausbildung fördern. Dies passt auch zu seinem Geschäftsmodell, da der Cobot von Franka mit 10.000 Euro vorwiegend für Bildungseinrichtungen interessant sein könnte.

 

Neuigkeiten bei Cobots in KW 3/2018

Neuigkeiten bei Cobots in KW 3/2018

Ocado nutzt Serviceroboter des Karlsruher Instituts für Technologie, Rethink Robotics verstärkt sein Team in Europa, Yaskawa eröffnet Erweiterungsbau in Allershausen, Fanuc stellt IIoT-Plattform FIELD vor und Roboterhersteller Wittmann erzielt Absatzrekord.

 

KIT-Roboter unterstützt Lagermitarbeiter von Ocado

Der britische Online-Lebensmittelhändler Ocado setzt in einem seiner Lagerhäuser nun einen von der EU-geförderten Roboter, den ARMAR-6, ein. Der Serviceroboter wurde durch das Karlsruher Institut für Technologie, dem École Polytechnique Fédérale de Lausanne, der Universität La Sapienza in Rom und dem University College London entwickelt. Der Roboter kann per Sprache gesteuert werden und teilweise antizipieren, was ein Mensch machen wird. Wired bezeichnet den ARMAR-6 als Cobot, wobei ich aufgrund der geschilderten Tätigkeiten und dem Aufbau sagen würde, dass es ein Serviceroboter ist.

 

Rethink Robotics verstärkt das Team in Europa

Der amerikanische Cobot-Hersteller hat in 2017 seinen Absatz verdoppelt und stellt aufgrund des Wachstum neue Mitarbeiter ein. Vor allem der Vertrieb wird durch die Neueinstellungen erweitert und Rethink wird sich in Europa – neben Universal Robots – als führendes Unternehmen  im Bereich Cobots etablieren.

 

Ilse Aigner eröffnet Erweiterungsbau von Yaskawa

Zur feierlichen Eröffnung des 5000 qm großen Erweiterungsbau von Yaskawa am Standort Allershausen kamen neben der stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidentin auch der Generalkonsul von Japan sowie hochrangige Führungskräfte von Yaskawa Europe. Manfred Stern, Corporate VP von Yaskawa, erwartet ein großes Marktwachstum für die EMEA-Regionen.

 

Fanuc wird ein IIoT-System auf der Automatica vorstellen

Das sogenannte FIELD-System ist eine Erweiterung des schon 2016 vorgestellten Zero-Down-Time-Systems. Das System basiert auf Echtzeit-Datenströmen und versucht durch Algorithmen mögliche Fehler vorherzusagen, um letztlich die Produktion und damit Kosten zu optimieren. Im Gegensatz zu ZDT versucht FIELD alle Geräte und Maschinen einer Produktionsstätte miteinander zu verknüpfen und ermöglicht externen Herstellern weitere Applikationen dafür zu entwickeln. Weitere Informationen wird Fanuc auf der diesjährigen Automatica bekannt geben.

Derzeit verläuft der Einsatz solcher Systeme aber noch schleppend, wie Bearing Point in einer Studie über Predictive Maintenance zeigt. Nur ein Viertel der Befragten gab an ein Projekt schon umgesetzt zu haben. Vor allem der hohe Implementierungsaufwand und Bedenken bei der IT-Sicherheit wurden als Gründe der Zurückhaltung genannt.

 

Wittmann verkauft über 5000 Roboter

Der österreichische Hersteller aus Wien bietet spezielle Roboter für die Kunststofffertigung an und vermeldete einen Absatzrekord für das Jahr 2017. Insgesamt hat Wittmann schon weltweit über 5000 Roboter verkauft. Die Österreicher sind nicht die ersten, welche 2017 als ein Rekordjahr bezeichnen. Fanuc und Kuka haben letztes Jahr ebenso ihre Produktionskapazitäten erreicht und die Auftragsbücher sind sehr gut gefüllt.