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Schlagwort: kollaborierende Roboter

Neuigkeiten bei Cobots in KW 33

Neuigkeiten bei Cobots in KW 33

Kuka will bis 2025 ein Robot Valley in Augsburg, China war laut IFR das absatzstärkste Land in 2016 und Yaskawa zeigt den HC-10 auf der Motek in Stuttgart.

 

Kuka’s Till Reuter will eigenes „Robot Valley“

Die Augsburger Allgemeine berichtet, dass Kuka neben den Investitionen in ein neues Bürogebäude und Infrastruktur auch ein „Robot Valley“ aufbauen will. Till Reuter möchte bis 2025 sein eigenes Silicon Valley mit Startups in Augsburg ansiedeln und plant dafür mit Investitionen von 100 Millionen Euro. Wie er diese Investitionen seinen Chefs in China erklären möchte, ist unklar. Immerhin hat Midea nur eine Stellengarantie bis Ende 2023 zugesagt. Des weiteren stellt sich die Frage, wie er Startups anlocken oder fördern will. Die Universität Augsburg hat nicht mal einen Lehrstuhl im Bereich Maschinenbau oder Robotik.

 

IFR gibt erste Zahlen für 2016 heraus

Der IFR hat diese Woche eine erste Pressemitteilung über ihren kommenden World Robotics Report herausgegeben. Darin stellen sie die Absatzzahlen für China vor. In 2016 wurden laut IFR 87.000 Roboter im Reich der Mitte verkauft. Fast ein Drittel der Roboter stammt von chinesischen Herstellern. Der Op.Stock für China beträgt nun 340.000 Einheiten und nach Aussagen des Verbands ist China nun die Nummer 1 in der Welt (bzgl. des Operational Stock). Nach meinen Rechnungen ist Japan aber weiterhin das Land mit dem höchsten Op.Stock (über 400.000, ohne die Absatzzahlen des Jahres 2016). Der Bericht könnte interessant werden. Vor allem die Absatzzahlen von Cobots könnten nun in diesem Bericht vorhanden sein. Nach meinen Berechnung sind immerhin schon über 20.000 Cobots in Betrieb.

 

Yaskawa stellt auf der Motek seinen Cobot HC-10 vor

Der japanische Hersteller Yaskawa wird Anfang Oktober seinen kollaborierenden Roboter HC-10 wiederholt in Deutschland zeigen. Die Premiere (außerhalb Japans) feiert der HC-10 letztes Jahr auf der Automatica. Es wird eine neue Applikation gezeigt und die Motek wird den interessierten Fachbesuchern auch eher die Möglichkeit geben, sich intensiver mit dem Hc-10 auseinanderzusetzen.

 

Neuigkeiten bei Cobots in KW 29

Neuigkeiten bei Cobots in KW 29

Denso hat einen „virtuellen Zaun“ für MRK auf den Markt gebracht, Kuka und Volkswagen gehen eine weitere Forschungskooperation ein und die weltweiten Ausgaben für Roboter sollen kräftig steigen.

Denso bringt neuen Controller für MRK auf den Markt

Der japanische Hersteller Denso hat einen neuen Controller auf den Markt gebracht. Dieser erlaubt es einen „virtuellen Zaun“ um einen Roboter zu setzen und ermöglicht so eine Mensch-Roboter-Kollaboration. Die Sensoren erkennen einen Mitarbeiter und passen die Geschwindigkeit des Roboters an.

 

Kuka und Volkswagen mit neuer Forschungskooperation

Kuka und Volkswagen kooperieren nun auch im Bereich der E-Mobilität. Die Unternehmen wollen das automatisierte Anschließen des Ladekabels an ein Auto erforschen und entwickeln. Die Idee wird schon seit 2015 erforscht aber Volkswagen ist wahrscheinlich nicht weiter gekommen und holt sich nun einen Spezialisten mit ins Boot.

 

Ausgaben für Roboter sollen kräftig steigen

Laut dem Marktforschungsunternehmen IDC sollen die Ausgaben für Roboter um 17 Prozent steigen. Die Ausgaben sollen zwar auf 97 Milliarden US-Dollar ansteigen, wobei bei dieser Studie auch Drohnen, Robotersoftware und unterstützende Hardware mit einbezogen wurden. Der größte Anstieg wird bei der Automatisierung in der Handels- und Versicherungsindustrie geschehen. Die größten Ausgaben Ausgaben werden vor allem im asiatischen Raum (51.5 Milliarden USD) geschehen und Europa wird das Schlussschlicht mit 10 Milliarden USD an Investitionen darstellen.

 

 

Zum Schluss noch eine Leseempfehlung: Das Magazin „Produktion“ hat in einem sehr guten Artikel die Innovationen im Bereich der kollaborierenden Roboter zusammengefasst.

 

 

Neuigkeiten bei Cobots in KW 12

Neuigkeiten bei Cobots in KW 12

Kuka will mit Hilfe von Midea im Bereich der Serviceroboter mitmischen. Stäubli stellt autonomes und kollaborierendes Robotiksystem vor. ABB-CEO widerspricht Bill Gates hinsichtlich der Besteuerung von Robotern.

 

KUKA will in Servicerobotik einsteigen

Laut einer Pressemitteilung der dpa hat sich Till Reuter positiv über einen Einstieg von Kuka in den Bereich der Haushaltsroboter bzw. Serviceroboter geäußert. Die Übernahme durch Midea ist nun vollzogen und Reuter’s Vertrag als Geschäftsführer des Augsburger Unternehmens wurde um 5 Jahre verlängert. Eine Erweiterung des Produktprogramms wird nun vor allem durch den Mutterkonzern Midea ermöglicht. Die Chinesen haben schon seit einigen Jahren ein Joint-Venture mit Yaskawa im Bereich Servicerobotik. Durch die Diversifizierung kann sich Kuka immer weiter von seinen Abhängigkeiten durch die Automobilindustrie lösen.

 

Stäubli stellt mobiles Robotersystem auf der Hannover Messe vor

Der Schweizer Technologiekonzern wird auf der Hannover Messe Ende April sein Robotersystem HELMO vorstellen. Auf einer mobilen Plattform ist ein TX2 Touch montiert, wodurch die autonom fahrende Konstruktion für eine direkte Kollaboration mit dem Menschen qualifiziert ist. Der TX2 Touch ist auch eine Neuvorstellung auf der Hannover Messe und Stäubli’s erster Cobot. Die neue TX2-Reihe wird sofort in sechs Varianten vorgestellt und ist damit eine Kampfansage an die Platzhirsche der jungen Cobot-Branche.

 

Spiesshöfer hält wenig von Gates Vorschlag einer Robotersteuer

Der CEO von ABB Ulrich Spiesshofer hat sich in einem Interview negativ über Bill Gates Vorschlag der Besteuerung von Roboter geäußert. Damit ist Spiesshofer schon der zweite Vorstandsvorsitzender eines bekannten Roboterherstellers, der sich kritisch zu Bill Gates Idee äußert. Der CEO von Comau hat sich ebenfalls dagegen ausgesprochen und ich habe meine Meinung dazu schon im Februar gesagt.

Neuigkeiten bei Cobots in KW 9

Neuigkeiten bei Cobots in KW 9

Kuka verkauft 1000.Cobot LBR iiwa. In China wurden in 2016 über 72.000 Industrieroboter produziert. Der CEO von Comau spricht sich gegen Bill Gates’s Robotersteuer aus. Fanuc stellt den kleinen Cobot CR4-iA vor.

 

Kuka produziert 1000 LBR iiwa

Gestern Abend hat Kuka über Twitter die Neuigkeit mit einem Foto geteilt. Das Augsburger Unternehmen hat 1000 Einheiten seines kollaborierenden Roboters LBR iiwa produziert. Neben dem Rekordjahr für Kuka, ist dies ein weiterer Meilenstein für das Robotikunternehmen. Der LBR iiwa wird bspw. in Produktionsstätten von Mercedes-Benz, BMW und Siemens eingesetzt.

 

Chinesische Regierung veröffentlicht statistisches Kommuniqué

In der Volksrepublik wurden laut Peking über 72.000 Industrieroboter produziert. Dieser Wert entspricht einem Anstieg um 30,4 Prozent zum Vorjahr. Josh Horwitz hat einen netten (kurzen) Artikel über die neue Veröffentlichung geschrieben (Anm.: im Artikel wird auf die Zahlen des Jahres 2015 verlinkt – die Zahlen für 2016 findet man hier). Die IFR hatte schon für das Jahr 2015 von über 68.000 verkauften Robotern gesprochen, obwohl nur ca. 40.000 Stück verifiziert werden konnten und die chinesische Regierung für das Jahr 2015 nur ca. 33.000 Einheiten (Binnenproduktion) ausgewiesen hatte.

 

Comau will den deutschen Markt aufmischen

Mauro Fenzi, CEO der FCA-Tochter Comau Robotics, hat sich im Interview mit der Börsenzeitung gegen eine Robotersteuer, wie von Bill Gates kürzlich gefordert, ausgesprochen. Aufgrund der Akquisition von Kuka durch Midea, rechnet der studierte Ingenieur ebenso mit bessere Chancen für Comau auf dem deutschen Markt. Das vollständige Interview ist in Ausgabe 43/2017 auf Seite 8 abgedruckt.

 

Fanuc stellt neues Modell in der Cobot-Reihe vor

Die japanische Firma hat in der K-Zeitung einen Beitrag über den neuen CR4-iA lanciert. Der neue Cobot kann eine Nutzlast von 4 kg tragen und besitzt eine Reichweite von 550 Millimeter. Auf der deutschen Internetpräsenz von Fanuc ist der Kleine noch nicht gelistet. Der CR4-iA wurde schon im Januar letzten Jahres in Tokio vorgestellt und komplementiert Fanuc’s Produktprogramm im Bereich kollaborierende Robotik.

 

Neuigkeiten bei Cobots in KW 7

Neuigkeiten bei Cobots in KW 7

Universal Robots bietet kostenlose Programmierlehrgänge für ihre Roboter an. Kuka feiert für das Jahr 2016 einen Rekord bei den Auftragseingängen. BMW integriert Cobot LBR iiwa bei der Montage der Vorderachsgetriebe für Allradfahrzeuge.

 

Universal Robots bietet Online-Kurse für ihre Cobots an

Universal Robots hat vor einigen Tagen die „Universal Robots Academy“ eröffnet. UR ermöglicht damit, die Programmierung für ihre Modelle in sechs Online-Kursen zu lernen. Die Kurse sind vor allem für Mitarbeiter kleiner und mittelständischer Unternehmen gedacht. UR zeigt damit wieder, dass sie sehr innovative Wege gehen, um ihr Geschäft weiter auszubauen. Die kanpp 90-minütige Kursreihe kann von Mitarbeitern innerhalb eines Vormittags durchgearbeitet werden. Solche Online-Seminare sollte noch mehr Kunden zu UR führen. Die Kurse sind in fünf Sprachen verfügbar und erlauben damit ein weltweites Marketing für die UR-Modelle. Die Dänen sprechen davon, mit den Kursen die Berührungsängste gegenüber kollaborierenden Roboter zu senken, aber in Wirklichkeit senkt man damit die Angstschwelle bei potenziellen Kunden, ob sich eine Investition in UR-Roboter lohnt. Zusammen mit UR+, dem Kooperationsprogramm für externe Entwickler, stellt sich Universal Robots immer besser auf und fokussiert sich weiter auf die Zielgruppe der SME, während ABB, Fanuc oder Kuka bei Großunternehmen in der Automobilbranche ihre Chancen sehen. Zudem zeigt UR auf der Hannover Messe erstmals Komplettlösungen von ihren Vertriebspartnern.

 

KUKA beendet das Jahr 2016 mit Auftragsrekord

Kuka hat im letzten Jahr neue Aufträge im Wert von 3,4 Milliarden Euro verbuchen können. Die Anzeichen für die Auslastung und den Erfolg von Kuka war in den letzten Wochen schon erkennbar: es wurden Zusatzflächen für die Produktion angemietet und die Zulieferer kommen mit ihrer Produktion nicht hinterher. Dazu wurde der Aufsichtsrat von Kuka neu besetzt und die ersten Führungskräfte von Midea erhalten einen Platz am Tisch.

 

BMW integriert LBR iiwa in bestehende Getriebemontage

BMW nutzt den LBR iiwa nun auch bei der Vorderachsmontage. Da schon im letzten Jahr bekannt wurde, dass BMW die Anzahl von kollaborierenden Roboter von 20 Stück auf 40 Stück erhöht hat, ist dies keine Sensation. Nur bei Vorderachsmontage wurde die Produktionslinie nicht neu geplant und gebaut, sondern der Cobot wurde nachträglich in die Produktion integriert.